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Marktlage
in Hufpflege
Die Zahl der Freizeitpferde steigt immer noch gewaltig an. Dies geht einher mit einem geänderten Verhältnis zum Pferd. Folglich erfahren Aspekte der Pferdehaltung vermehrt Aufmerksamkeit, die in frühere Zeiten eher übersehen wurden. Dies führt zu einer starken Nachfrage in Hufpflege, die kaum gedeckt werden kann. Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist "Möchte ich nebenberuflich oder hauptberuflich an den Pferdehufen arbeiten?" Im letzten Fall sollten Sie erwägen, auch eine Huftechnik Ausbildung zu absolvieren. Das verbereitert Ihr Angebot erheblich und erleichtert somit zu Einstieg in diesen Markt.
Aus Nutztieren werden Freizeitpartner Seit vielen Jahren werden Pferde
vermehrt im Freizeitbereich eingesetzt. Damit hat sich das Verhältnis
Mensch-Pferd weiterentwickelt. Pferde werden heutzutage anders
genutzt.
Das Pferd ist vom Nutztier
zum Partner geworden, zu dem ein persönliches Verhältnis
entstanden ist. Das Wohlergehen der Pferd wurde immer wichtiger.
Die Belastungen für die Pferde wurden gleichzeitig weniger, da sie keine Arbeitstiere mehr waren. Sie werden als Reit- und Fahrpferde genutzt, im Sport- und Freizeitbereich. Die tägliche Arbeitszeit ist größtenteils viel geringer. Es gibt Pferde, die nur wenige Stunden in der Woche geritten werden. In der Pferdeszene vollzog sich eine grundlegende Entwicklung. Neben dem reinen Einsatz als Sportgerät auf der Bahn und im Viereck wurden Ausritte ins Gelände und Wanderritte populärer. Neue Reitweisen wie z.B. das Westernreiten breiteten sich aus. Auch die Erziehung der Pferde erhielt neue Perspektiven, Ausbilden statt Abrichten war die Devise und einige Pioniere etablierten sich auf diesem Gebiet. Damit nahm die Aufmerksamkeit zu, die Reiterinnen und Reiter dem Wohlergehen ihrer Pferde schenkten. An Haltung und Pflege stellten sie höhere und andere Ansprüche. Offenstall und Laustall fanden eine große Verbreitung. Mit dem zunehmenden Interesse an artgerechter Pferdehaltung begann man sich auch allmählich für den Zustand der Huf zu interessieren. Die Reiterschaft wurde jedoch zunehmend unzufriedener mit dem, was ihr üblicherweise auf diesem Gebiet angeboten wurde. Der Bedarf nach speziell ausgebildeten Experten für die Pferdehufe entstand. Die Ansprüche an Hufpfleger und Hufpflegerinnen von heute sind unterschiedlich. Wie verstehen darunter aber Menschen, die selbstständig entscheiden können, was für das Pferd das bste ist, die über den Tellerrand hinausschauen können und neben dem Huf das Pferd als ganzes sehen und sich auch für angrenzende Themen wie Haltung und Fütterung interessieren. Und auch die Grenze ihrer Fertigkeiten kennen und im Zweifelsfall mit den entsprechenden Experten zusammenarbeiten. Dazu gehört es auch, die rechtlichen Grenzen der Hufpflege zu akzeptieren und Tätigkeiten, die anderen Berufen vorbehalten sind selbstverständlich zu unterlassen. Mit dem Ausbildungsgang Hufpflege macht die Hufakademie in der BESW-Akademie ein Angebot für Menschen, die unter Respekt für das Pferd ein einer Marktlücke mit sehr großer Nachfrage eine Erwerbstätigkeit aufbauen wollen.
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